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Hompage Dorothea Siwik

Auswertung der Berichte, Schülerbefragung und Zusammenfassung

 

Alle, die ich befragt habe, hatten ihre besonderen Kriegerlebnisse.

Aber in allen Berichten gab es wichtige gemeinsame Kriegserfahrungen:

 

  • Gefahr
  • Todesangst
  • Verlust von Angehörigen
  • Obdachlosigkeit oder Flucht
  • Hunger und Entbehrung
  • Krankheit
  •  

    Als häufigste Lebensveränderung wurden eine unfreiwillige Veränderung des Wohnortes und Verlust des Eigentums angegeben.

    Die Erinnerungen an Kriegserlebnisse waren bei denen, die  in der Kriegszeit Kinder waren,  ebenso deutlich wie bei den Erwachsenen. 

    Auf die Frage, wie Kriege verhindert werden können, gab es verschiedene Antworten:

     

    • Mehr aufeinander hören und weniger selbst süchtig sein
    • Christliche Nästenliebe üben
    • Bereitschaft der Regierungen zu friedlichen Verhandlungen 
    • Kontrolle über Waffenhandel
    • Friedenserziehung in der Familie


    Über die Deutschen glaubten die Befragten entweder

     

  • dass die meisten keinen Krieg wollen,  oder
  • dass die Jugendlichen die Kriegsgefahr nicht ernst genug nehmen,  oder
  • dass die Deutschen keinen guten moralischen Einfluss ausüben
  •  

    Eine große Gefahr sahen die Erwachsenen in Kriegsfilmen und Kriegsspielzeug:

    Kinder und Jugendliche gewöhnten sich dadurch an Gewalt.

    Es fiele ihnen so leichter, andere zu verletzen oder zu töten.

    Deshalb sei Friedenserziehung in der Familie und in der Schule ganz wichtig.

     

    Alle Berichte in dieser Arbeit wurden von Erwachsenen geschrieben. Ich wollte aber, dass auch Jugendliche ihre Meinung sagen.
    Ich führte eine Schülerbefragung durch. Dafür verteilte ich in der 9. Klasse der Waldorf-Schule kleine Zettel.

    Darauf stand nur eine Aufgabe:

     

     "Mach einen Vorschlag, wie Kriege verhindert werden können!"

      

    Das sind die Antworten:

    • Habe keine Ahnung!
    • Mehr nachdenken!
    • Alle Waffen und Bomben abschaffen!
    • Waffenkauf nicht fördern. Eine bessere Gesellschaft erschaffen!
    • Gleiches Recht für alle Menschen!
    • Verbindungen und Handel fördern, Unterwerfung aufgeben!
    • Die Welt muss sich zusammenschließen!
    • Man muss sich vorher einigen!
    • Politischen Konflikten aus dem Weg gehen. Man sollte jeden Menschen respektieren, ob groß oder klein, ob dick oder dünn!
    • Konflikte und Gegensätze der Menschen sollte man sachlich klären und sich gegenseitig in Ruhe lassen. Akzeptanz spielt da eine große Rolle.
    • Ein Land sollte nicht versuchen, das andere zu stressen, weil es dann nur zum Gegenangriff kommt.
    • Ich denke, Kriege könnten verhindert werden, wenn man sich nicht wegen jedem Scheiß streiten würde!
    • Man sollte in Frieden leben und jedem Volk und Reich die gleichen Lebensbedingungen, Geld, Nahrung und Rechte geben!
    • Es sollte keine Feindschaften mehr geben. Aber ich denke, man kann Feindschaften nicht verhindern!
     

    Meine eigenen Gedanken zu Krieg und Frieden

     

    Viele Wochen hatte ich nun über den Krieg gelesen und nachgedacht.

    Andere Antworten als die Schüler der 9. Klasse kann ich auch nicht geben.

     

    Ich weiß nur, dass ein Vorschlag, den ich bekommen habe, falsch ist:
    • Westliche und östliche Staaten müssen sich materiell und finanziell zusammmenschließen und die USA stürzen


    Man kann keinen Krieg verhindern in dem man Krieg führt!

     

    Zwei andere Vorschläge sind ebenso falsch und gedankenlos:

     

    • Krieg soll durch Anarchie verhindert werden!

    Anarchie heißt Gesetzlosigkeit!
    Wenn jeder tut, was er will, geht die Menschheit zugrunde.
    Hat die Schülerin überhaupt gewusst,was Anarchie ist? 


    Über den 2. gedankenlosen Vorschlag habe ich mich sogar sehr geärgert:

     

    • Krieg muss verhindert werden durch Sex, Drogen und Hipp Hopp
    Wie kann jemand eine lebenswichtige Frage so lächerlich beantworten?!

    In jedem Krieg leiden Unschuldige:
    Frauen, Kinder, alte Leute - die Zivilbevölkerung.

    Durch Bombenangriffe werden Städte, Brücken und Verkehrswege, Fabriken und Krankenhäuser und viele Kunstschäätze zerstört.

    Je länger ein Krieg dauert umso weniger gibt es zu essen.

     

    Menschen werden immer wieder in Gefängnisse eingesperrt und in Lager gebracht, weil sie sich gegen den Krieg stellen.

    Jeder Krieg wird schrecklicher für alle Menschen, weil die Waffen immer furchtbarer werden. Immer mehr Länder werden von einem solchen Krieg gleichzeitig betroffen sein.

    Alle Regierungen müssen gemeinsam Wege suchen, wie Kriege verhindert werden können.

     

    In einem III. Weltkrieg gibt es vielleicht einen Sieger, aber es bleibt nichts übrig, was er erobern und beherrschen könnte.


    Was aber kann man selber tun, um Krieg zu verhindern?

    Streit mit anderen vermeiden, die Ansichten und Rechte anderer achten.Nach Lösungen suchen.

    Frieden halten lernt man zuerst in der Familie

     

     




     

     


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


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